Termine

Vortrag

Bernhard Purin: „Geraubt und vergessen. Über den Umgang mit jüdischen Ritualobjekten in Bayern“

im Rahmen der Ringvorlesung „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe 2.0” an der Universität Würzburg

7. Dezember 2017 18.15 Uhr
Hörsaal 5 im Philosophiegebäude, Am Hubland, 97074 Würzburg

Bernhard Purin: „Geraubt und vergessen. Über den Umgang mit jüdischen Ritualobjekten in Bayern“

Spätestens seit dem „Fall Gurlitt“ (2012) ist das Thema Provenienzforschung für Kulturinstitutionen auf die Tagesordnung gerückt. Viele öffentliche Museen und Sammlungen haben seither entsprechende Forschungsprojekte vor allem zur sog. Raubkunst gestartet, in Würzburg das Museum im Kulturspeicher und das Museum für Franken. Dennoch gehört eine Sichtung der Bestände in vielen Häusern immer noch nicht zum Standard. Um eine, nicht nur auf die Zeit des Nationalsozialismus und auf Kunstwerke fokussierte, systematische Sammlungsforschung aufzubauen, haben die Fächer Kunstgeschichte, Museologie und Geschichte im Wintersemester 2016/17 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg den interdisziplinäre Masterstudiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“ eingerichtet.

In diesem Zusammenhang stellt eine öffentliche Ringvorlesung in Kooperation mit dem Museum für Franken jedes Jahr aktuelle Forschungsfelder und -ergebnisse vor. Am 7. Dezember hält Bernhard Purin (Jüdisches Museum München) den Vortrag „Geraubt und vergessen. Über den Umgang mit jüdischen Ritualobjekten in Bayern“.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Eckhard Leuschner (Kunstgeschichte, eckhard.leuschner(at)uni-wuerzburg.de); Prof. Dr. Guido Fackler (Museologie, guido.fackler(at)uni-wuerzburg.de) und Prof. Dr. Anuschka Tischer (Neuere Geschichte, anuschka.tischer(at)uni-wuerzburg.de).

Veröffentlicht am 24.10.2017