Aktivitäten

Workshops

Workshop Oktober 2012
Workshop Oktober 2012

Im Rahmen von Workshops entwickeln wir Handreichungen zu sammlungsbezogenen Themen. Durch die Zusammenarbeit mit universitätsweit agierenden Sammlungsvertreterinnen und -vertretern beziehen wir dabei die Kenntnisse und Erfahrungen zentraler Akteure des Netzwerks Universitätssammlungen mit ein. 


Workshop zur Evaluierung und Selbstevaluierung wissenschaftlicher Sammlungen 

Der erste Workshop der Koordinierungsstelle fand im Oktober 2012 statt und befasste sich mit dem Thema Evaluierung und Selbstevaluierung von wissenschaftlichen Sammlungen. Das Fehlen sachgerechter Kriterien war bereits 2011 vom Wissenschaftsrat festgestellt worden. Darauf wollten wir in unserem ersten Workshop eingehen und haben neben einem Fragenkatalog zur Statusbestimmung auch Qualitätskriterien für wissenschaftliche Universitätssammlungen erarbeitet.

Die Qualitätskriterien sollen dabei als allgemeine Kriterien für die Bewertung und Evaluierung wissenschaftlicher Sammlungen verstanden werden. Sie werden von uns als notwendig erachtet, um wissenschaftliche Sammlungen an Universitäten weiterzuentwickeln und in ihrem Sinne gegenüber der größeren wissenschaftlichen Community und weiteren relevanten Akteuren argumentieren zu können. 
 

Workshop zu Sammlungskonzepten und Entwicklungsstrategien für universitäre Sammlungen

Der zweite Workshop vom April 2013 hatte sich zum Ziel gesetzt, einen Kriterienkatalog bzw. eine Handlungsanleitung für die Entwicklung von Strategien, Konzepten und Leitbildern auf Sammlungs- und Universitätsebene zu erarbeiten, wobei die Besonderheiten universitärer Sammlungen Berücksichtigung finden sollten.

Ausgangspunkt der Diskussion waren eigene Erfahrungen sowie „best und worst practice“-Beispiele aus dem Umfeld der Sammlungen sowie darüber hinaus. Neben universitären Beispielen wurde dabei vor allem der Museumsbereich untersucht.

Das Team der Koordinierungsstelle ist momentan damit beschäftigt, die Ergebnisse auszuwerten. 

Sammlungstagungen

Sammlungstagung 2012 in Göttingen
Sammlungstagung 2012 in Göttingen

Mit dem Ziel, Strategien zur Sicherung des Fortbestands akademischer Sammlungen zu entwickeln, diese besser in den Hochschulalltag zu integrieren und ein gemeinsames Netzwerk zu etablieren, wurde 2010 eine erste Sammlungstagung in Berlin initiiert.

Die Tagung stieß auf große Resonanz und erstmals kamen Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Eines der wichtigesten Ergebnisse des Symposiums war der Entschluss, ein Netzwerk zu bilden, um gemeinsam standortübergreifende Konzepte und Strategien zu entwickeln sowie wissenschafts- und kulturpolitisch aktiv zu werden.  

Die seitdem regelmäßig stattfindenden Sammlungstagungen bieten die Möglichkeit, die Vernetzung und den Dialog zu sammlungsrelevanten Themen fortzusetzen sowie Anregungen für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten universitärer Sammlungen in Forschung, Lehre und Bildung zu geben.