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Ausstellung „Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“

Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg
Ausstellung „Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“

Im Rahmen der Sonderausstellung „Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“ verwandeln audiovisuelle Installationen, Fotografien, Filme und Skulpturen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler die Ausstellungshalle des Zoologischen Museums in den bedrohten Lebensraum Wald. Die Ausstellung lädt zur Beschäftigung mit Naturbildern und deren Wandlung ein und zieht Verbindungen von den Expeditionen des Naturforschers Alfred Russel Wallace im 19. Jahrhundert zu aktuellen Umweltveränderungen in Südostasien und dem Amazonasgebiet.

Neben bildender Kunst werden auch Exponate aus den wissenschaftlichen Sammlungen des CeNak sowie des Herbarium Hamburgense und des Nutzpflanzenmuseums zu sehen sein. „Verschwindende Vermächtnisse“ stellt tradierte Bilder von Natur angesichts von Artensterben, Entwaldung und Klimawandel in Frage und zeigt unvergleichliche Artenvielfalt im Spannungsfeld von Wissenschaft und Monokultur. 

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm bestehend aus Führungen, Lesungen, Filmabenden und anderen Abendveranstaltungen sowie eine Begleitbroschüre in deutscher und englischer Sprache. Für Ende März 2018 ist zudem ein Symposium geplant. Der Eintritt ist frei.

Weitere Stationen von „Verschwindende Vermächtnisse“ sind 2018 die Projektpartner, das Tieranatomische Theater der Humboldt-Universität zu Berlin und das Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle/Saale. Der Ausstellungszyklus ist eine Kooperation mit der Schering Stiftung und dem Goethe-Institut Singapur. Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Ausstellungslaufzeit
10. November 2017 bis 29. März 2018

Ort
Zoologisches Museum 
Bundesstraße 52
20146 Hamburg

Öffnungszeiten
dienstags bis sonntags von 9 - 17 Uhr
montags und feiertags geschlossen

Veröffentlicht am 10.10.2017 von Mareen Gerisch