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Sonderausstellung „Schätze des Herbariums“

Botanischer Garten der Universität Tübingen
Sonderausstellung „Schätze des Herbariums“

1837 wurde das Herbarium in Tübingen angelegt und über die Jahre durch Ankauf, Schenkung, eigenes Sammeln und Forschen und durch den Zufall erweitert. Über eine halbe Millionen Sammlungsbelege zählt das Herbarium Tubingense in Tübingen. Die Herbarbelege sind gewöhnlich gut verstaut in Schränken und Regalen und werden dort hauptsächlich von Wissenschaftlern aus Tübingen und der ganzen Welt für die Forschung genutzt. Ein Herbarium ist mehr als eine Sammlung getrockneter Pflanzen. Der Herbarbeleg gibt Auskunft über die Pflanzenart, dem Erscheinungsbild an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Anhand von Fraßspuren und Pilzbefall können auch Informationen über andere Organismen gewonnen werden, die mit dieser Pflanze in Berührung gekommen sind. Neben den Pflanzenbelegen gibt es auch Früchte- und Samensammlungen, die bedeutendste ist von Joseph Gärtner angelegt worden.

Anhand dieser zuerst unscheinbar erscheinenden Objekte werden ganze Geschichten über Personen, Orte und Sammelreisen erzählt, die manchmal spannend, manchmal aber auch dramatischen und tragischen verliefen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 8 bis 16:30 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 16:30 Uhr

Ort
Botanischer Garten der Universität Tübingen
Foyer der Gewächshäuser
Hartmeyerstr. 123
72076 Tübingen

Der Eintritt ist frei.

Veröffentlicht am 15.03.2017 von Charlotte Pfirrmann · mail(at)museum.uni-tuebingen.de