Termine

Konferenz/Tagung/Workshop, Onlineveranstaltung

Digital bis ins Mark?!

Zum Stand der digitalen Transformation in der interdisziplinären Arbeit mit Skelettsammlungen

18. März 2021
online

Digital bis ins Mark?!

Am 18. März 2021 veranstaltet die Forschungsgruppe FoSIL der Hochschule Mittweida gemeinsam mit Vertretern der Historischen Anthropologie und Humanökologie der Universität Göttingen ein eintägiges Online-Symposium zur Digitalisierung von osteologischen Sammlungen und Serien (sowohl Humanskelette als auch zoologische Sammlungen) und der Nutzung der Digitalisate (Dokumentation, Erschließung und Sichtbarmachung, Untersuchung, Provenienzforschung, etc.).

Das Symposium richtet sich an Vertreter:innen aller Fachrichtungen, die mit Skelettsammlungen und Skelettserien arbeiten und zum digitalen Wandel dieser Arbeit beitragen wie

  • Sammlungsmanagement & Kuration
  • Anthropologie
  • Informatik
  • Archäologie
  • Objekt- und Sammlungswissenschaften
  • Forensik
  • Informationswissenschaft
  • Medientechnik
  • Geschichtswissenschaft
  • Museen, etc.

Die Forschung an Skelettsammlungen trägt dazu bei, Erkenntnisse zu wissenschaftlichen Fragen - von naturwissenschaftlich bis kulturhistorisch - zu gewinnen und so Vergangenheit wie Gegenwart besser zu verstehen.

Diese Forschung sieht sich in der Praxis mit Herausforderungen konfrontiert (Materialverlust, geringe Erschließung und beschränkter Zugang, Mangel an etablierten Standards zur Datenstandardisierung und Dokumentation), die hartnäckig fortbestehen. Lösungsansätze, die gegenwärtige Digitalisierungs- und Informationstechnologien nutzen, bieten dabei effiziente Möglichkeiten, diese Schwierigkeiten nachhaltig zu lösen.

AnthroWorks3D, 2020 von Anthropolog:innen und Medieninformatiker:innen der Hochschule Mittweida und Universität Göttingen gemeinsam entwickelt, um ein bald wieder zu bestattendes, größeres Skelettkollektiv schnell und ressourcensparend zu digitalisieren, stellt ein Beispiel für einen solchen Lösungsansatz dar. Das Tool besteht aus einer Photogrammetrie Pipeline zur Generierung hochauflösender 3D-Modelle und einer Anwendung, in der die 3D Modelle anthropologisch (osteometrisch und morphologisch) untersucht sowie annotiert werden können. Erste Ergebnisse wurden bei der CIDOC Konferenz im Dezember 2020 vorgestellt.

Bis zum 22.02.2021 besteht die Möglichkeit Ihre Teilnahmebekundung sowie Ihren Input an
marie.heuschkel(at)hs-mittweida.de zu schicken.

A) Aktive Teilnahme: Vorstellung einer konkreten Lösung: kurze, stichpunktartige Angaben zum adressierten Problem, Lösungsansatz und zu den Funktionen, gelöste und offene Schwierigkeiten

B) Themen, die unbedingt angesprochen werden sollten: bspw. Datenstandards, spezifische Digitalisierungstechniken, technische Formate, Interoperabilität, Datenmanagement, Virtuelle Forschungsumgebungen, etc.

Am 01.03.2021 erfolgt die Bekanntgabe der Agenda, die daraus erstellt wird.

Veröffentlicht am 01.02.2021 von Marie Heuschkel · marie.heuschkel(at)hs-mittweida.de