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Community-Projekt: Uruk. Pop meets past – Community creates culture


Uruk-Warka-Sammlung | Universität Heidelberg
Community-Projekt: Uruk. Pop meets past – Community creates culture


Ein communitybasiertes Projekt zwischen Forschung, Popkultur und Ausstellungsgestaltung

Im Rahmen der Neueröffnung initiiert die Uruk-Warka-Sammlung ein partizipatives Projekt an der Schnittstelle von Citizen Science, Community Engagement und Ausstellungsgestaltung. Ziel ist es, gemeinsam mit verschiedenen Communities neue kreative Zugänge zur Stadt Uruk und der Geschichte Vorderasiens zu entwickeln und diese in der neuen Dauerausstellung sichtbar zu machen. 

Das Projekt richtet sich an Studierende und Forschende ebenso wie an Kreative, Gamer*innen, Geschichtsfans und all jene, die historische Kulturen aus zeitgenössischen Perspektiven neu interpretieren und kreativ erfahrbar machen möchten.
Im Mittelpunkt stehen das Sammeln, Reflektieren und Sichtbarmachen wissenschaftlicher Perspektiven, archäologischer Fakten, zeitgenössischer Bildwelten, persönlicher Erfahrungen und popkultureller Bezüge zum Alten Orient. Die Ergebnisse fließen als partizipative Medienbeiträge in die Ausstellung ein und werden über die digitalen Plattformen der Sammlung und des HCCH weiterverbreitet.

Auf diese Weise verbindet das Projekt museale Vermittlung mit Community Engagement und kreativer Praxis. Es erweitert die klassische Museumsarbeit um eine co-kreative Ebene und zeigt, wie kulturelles Erbe heute gemeinschaftlich neu erzählt werden kann.
Im Mittelpunkt stehen zwei offene Challenges:

  1. URUK FUN FACT HUNT
: Gesucht werden überraschende, kurios anmutende oder wenig bekannte Fun Facts aus Archäologie, Geschichte, Schrift, Mythologie und Alltagskultur des Alten Orients – gerne auch aus Studium, Forschung oder persönlichem Spezialwissen. 
  2. URUK POP DROP: 
Wir sammeln popkulturelle Bezüge zum Alten Orient: Serien, Filme, Games, Comics, Manga, Musik, Memes sowie Fantasy- und Sci-Fi-Welten, die Motive aus Mesopotamien oder Uruk aufgreifen. 


Ausgewählte Beiträge werden:


  • Teil der neuen Ausstellung

  • auf den Social-Media-Kanälen der Uruk-Warka-Sammlung und des HCCH präsentiert

  • auf der Homepage des HCCH archiviert

Beteiligung und Kontakt

Die Kampagne versteht sich als offener Raum für Beteiligung, Austausch und kreative Formen der Wissenschaftskommunikation – und zugleich als Modellprojekt für eine neue Zusammenarbeit zwischen Museum, Forschung und Öffentlichkeit. Beiträge werden zunächst bis zum 15. April 2026 gesammelt.

Beiträge können eingereicht werden:


Portal „Wissenschaftliche Sammlungen“

Uruk-Warka-Sammlung
Universität Heidelberg
Veröffentlicht am 03.03.2026