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Ausstellung: Kunst, Geld, Skandal – was von der WestLB übrig bleibt

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
Ausstellung: Kunst, Geld, Skandal – was von der WestLB übrig bleibt

Zur Sammlung moderne und zeitgenössische Kunst der Ruhr-Universität Bochum gehören 15 Dauerleihgaben – Werke von Katharina Grosse, Imi Knoebel, Josef Albers, Sol LeWitt und Thomas Struth, die sich früher im Firmenbesitz der Westdeutschen Landesbank (WestLB) befanden. Nach vielen Skandalen wurde die „Hausbank“ Nordrhein-Westfalens 2012 abgewickelt, was zur Aufteilung ihres Kunstbestandes in verschiedene Museen führte. 

Mit der Ausstellung Kunst, Geld, Skandal – was von der WestLB übrig bleibt soll ein Schlaglicht auf die Geschichte der Bank und ihrer Sammlung geworfen werden. Welche Kunstwerke befanden sich in der WestLB, warum kamen die Arbeiten an die RUB und können die Objekte als Zeugen des Zusammenbruchs eines international agierenden Finanzinstituts gewertet werden? 

Die Ausstellung entstand im Sommersemester 2026, als studentisches Projekt mit „Laborcharakter“. Sie versteht sich als offener Denkraum, der zu interdisziplinären Diskussionen anregen soll.

Studentisches Kurator:innen-Team: Tobias Becker, Fatime Dzaferi, Kristina Jurkowski, Philipp Langweg, Marlene Sophie Pott, Melina Smutny, Jana Natalie Swieca und Lea Wittrock 
Leitung: Dr. Alexia Pooth 
Grafik: Anna Traskaliková, Studentin Kunsthochschule für Medien (KHM), Köln 
Laufzeit: 11.06.-22.11.2026
Adresse: Campusmuseum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum

Veröffentlicht am 16.06.2026