Mai 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Sommersemester hat begonnen und wir haben gute Nachrichten aus dem Netzwerk der Hochschulsammlungen: An der Universität Leipzig wurde das Zentrum für immaterielles und materielles Kulturgut gegründet und in Berlin bleiben an der Hochschule für Technik und Wirtschaft die Studiengänge zur Konservierung und Restaurierung erhalten. Beide Entwicklungen begrüßen wir sehr!

Informationen zum ZimaK, zu den KRG Studiengängen sowie weitere Nachrichten aus dem Sammlungsnetzwerk finden Sie in diesem Newsletter.

Mit herzlichen Grüßen,
Gesa Grimme, Louise Tharandt und das Team der Koordinierungsstelle

Zentrum für immaterielles und materielles Kulturgut gegründet

Von Ägypten und der griechisch-römischen Antike über Instrumentenkunde bis hin zur Buch- und Verlagsgeschichte: Die Universität Leipzig vereint mit dem neu ins Leben gerufenen Zentrum für immaterielles und materielles Kulturgut (ZimaK) ihre Museen und das Bibliotop als gemeinsame Plattform für Forschung, Lehre und den Dialog mit der Stadtgesellschaft. Die Gründungsfeier des Zentrums fand am 23. April 2026 im GRASSI Museum in Leipzig statt.

Im ZimaK findet das Kulturgut der Universität erstmals ein gemeinsames institutionelles Dach: das Ägyptische Museum – Georg Steindorff – , das Antikenmuseum und das Musikinstrumentenmuseum im Grassi sowie das Bibliotop, eine einzigartige buch- und verlagswissenschaftliche Sammlung. Sie bilden den Gründungskern eines Zentrums, das die Erforschung und Vermittlung des reichen Kulturguts der Universität als zentrales strategisches Vorhaben begreift.

Studiengänge zur Konservierung und Restaurierung an der HTW Berlin werden fortgeführt

Die Studiengänge BA Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik und MA Konservierung und Restaurierung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin nehmen weiterhin Studierende auf. Der Akademische Senat der Hochschule hat der im vergangenen Jahr verkündeten Schließung der Studienprogramme nicht zugestimmt. Zum kommenden Wintersemester können somit wieder Studierende aufgenommen werden. Lehrende und Studierende im Studiengang bedanken sich für die große Unterstützung, die sie aus der Community erfahren haben, und freuen sich auf viele neue Studierende und zukünftige Kommiliton:innen!

Netzwerk "Decolonizing University" in Göttingen veröffentlicht Diskussionspapier

„Ein Großteil dessen, was bis heute als Errungenschaft der europäischen Wissenschaft gilt, basiert auf Wissen, das aus den Kolonien stammt. Und europäische Wissenschaft profitiert bis heute davon.“ (Rebekka Habermas)

In Göttingen hat das Netzwerk “Decolonizing University” ein Diskussionspapier veröffentlicht. Es wurde von 16 Kolleg:innen verschiedener Fächer und Sammlungen an der Universität Göttingen gemeinsam erarbeitet und bündelt die Ergebnisse langjähriger Diskussionen, Austauschprozesse und gemeinsamer Forschung. Das Papier ist sowohl Dokumentation als auch Einladung zu einer systematischen, kritischen Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe der Universität und zu einer zukunftsfähigen Strategie für Lehre, Forschung und Sammlungspraxis. Das Netzwerk “Decolonizing University” freut sich über Rückmeldungen zum Papier sowie über Informationen zu ähnlichen Initiativen an anderen Standorten.

Förderprogramm „Museum macht stark“

Sie möchten Kinder und Jugendliche für das Museum begeistern? Mit dem Förderprogramm „Museum macht stark“ lädt der Deutsche Museumsbund dazu ein, die letzte Chance der aktuellen Förderphase zu nutzen und jetzt einen Projektantrag einzureichen.

Mit dem Förderprogramm werden Museen, sowie Gedenkstätten, Science Center und weitere museale Einrichtungen dabei unterstützt, Projekte der Kulturellen Bildung umzusetzen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren zu erreichen, die im Alltag bislang nur wenig mit Museen in Berührung kommen. Die Projekte entstehen in lokalen Bündnissen, die gemeinsam Angebote im außerschulischen Bereich entwickeln. Für jedes Teilprojekt können Fördermittel von bis zu 12.000 Euro beantragt werden.

Die nächste und letzte Antragsfrist für die aktuelle Förderperiode (2023-2027) endet am 31. Mai 2026.

Verbleib von Kulturgütern und menschlichen Überresten aus dem Northern Cape (Südafrika) sowie der Republik Nauru

Die Kontaktstelle für Kulturgüter und menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten in Deutschland bittet um Unterstützung bei der Beantwortung zweier Anfragen bezüglich des Verbleibs von Kulturgütern und menschlichen Überresten aus dem Northern Cape (Südafrika) sowie der Republik Nauru.

Zu diesem Zweck hat die Kontaktstelle Fragebögen erarbeitet und bittet sammlungshaltende Institutionen, ihr diese zukommen zu lassen. Die Fragebögen können auf der Website der Kontaktstelle abgerufen werden.

Bitte senden Sie die ausgefüllten Fragebögen bis zum 3. Juli an contactpoint@kulturstiftung.de.

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